Reload

div id="div-links">

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

div id="div-links">

29.04.2021:    Bundesverfassungsgericht gibt der Klimapolitik einen zwingend einzuhaltenden Maßstab vor.
                                       Näheres Interpretation und Kommentar / Kernaussagen-BVG-Urteil.pdf


Grafik aus 2016 von Gerhard Mester zum Klimawandel, ,
trotz der Verkündungen des neuen Koalitionsvertrags noch immer passend, s. folgendes Interview:



Interview mit Professor Wolfgang Lucht, Leiter der Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen
Quelle: Der Tagesspiegel, 17.12.2021

"Wir schaffen die Klimaziele nicht"

Deutschland reißt die 1,5-Grad-Grenze und verpulvert viel zu schnell sein CO2-Budget. Was das bedeutet, und wie sich die Politik jetzt Emissionen schön rechnet.  
Link zum Podcast
von Ruth Ciesinger, Der Tagesspiegel, s.o.

Überblick zum Inhalt (Zitat aus der Tagesspiegel-Website a.a.O.):

  • SPD, Grüne, FDP und Union - sie haben sich im Wahlkampf demonstrativ zum 1,5-Grad-Ziel bekannt. Und jetzt? Bisher bringen auch die Pläne der Ampel bei weitem nicht so schnell CO2-Neutralität, wie Deutschland sie nach dem Pariser Klimaabkommen erreichen müsste. "Wir schaffen die Klimaziele nicht annähernd", sagt Klimaphysiker Wolfgang Lucht.
  • Wenn die Menschheit mit einer Zwei-Drittel-Wahrscheinlichkeit die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen will, bleibt Ihr aktuell ein CO2-Budget von rund 320 Gigatonnen, das noch in die Atmosphäre verheizt werden kann. Wenn nicht drastisch gegengesteuert wird, das ergeben die Berechnungen des Weltklimarates, dann ist das Budget in etwas mehr als sieben Jahren aufgebraucht. Aber wie lässt sich so ein globales CO2-Budget eigentlich so leicht errechnen? Warum ist es ungleich schwerer, eine gerechten Verteilungsmaßstab für die einzelnen Staaten zu finden? Und mit was für Tricks rechnet die Politik jetzt Emissionen schön? Um diese Fragen und mehr geht es in dieser Gradmesser-Folge mit Professor Wolfgang Lucht, Leiter der Abteilung für Erdsystemanalyse am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen.
  • Spannend außerdem: Wenn Menschen wissen, worum es in der Klimakrise wirklich geht, dann sind sie zu deutlich größeren Einschränkungen bereit, das hat Wolfgang Lucht bei seiner Begleitung des Bürgerrates Klima gemerkt. "Da geht noch viel mehr", sagt er. Doch die Regierung muss vorher erstmal ehrlich sein.

  •